Die Cap im Wandel der Zeit
Die Zeiten als Kleidungsstücke einfach nur besonders Funktional sein mussten ist längst vorbei. So auch bei den Accessoires. Bekannt sind sie schon einige Dekaden, getragen werden sie in den unterschiedlichsten Farben und Formen. doch alle haben eines gemeinsam: den Schild. Geschichtlich belegt sind die Baseballcaps seit 1849, in Deutschland kam die Schirmmütze erst in den 70er Jahren bei den Jugendlichen an. In den USA wird die Cap schon Jahrelang von Behörden getragen, hierzulande hat man auch nach und nach in einigen öffentlichen Behörden auf die praktischen Schirmmützen umgestellt.
In Mode kam in den 80ern und 90ern auch das verkehrtherum tragen der Caps, inspiriert von Amerikanischen Straßengangs. Während in den 90er Jahren das Tragen einer Cap unter Jugendlichen eher die Zugehörigkeit zur Hip Hop Szene markierte, erhielt die Cap um die Jahrtausendwende auch Einzug in die kommerzielle Modewelt. Vorreiter hierfür war der US-Amerikanische Hersteller "New Era". Ursprünglich und nach wie vor ist diese Firma Offizieller Hersteller der Baseball Caps der US Baseball League. Aber Anfang der 90er Jahre produzierte die Firma eine Rote New York Yankees 59Fifty in Rot für einen Film bzw. einen Schauspieler. Nach der Ausstrahlung wurde der Hersteller mit einer Nachfrage nach genau dieser Fitted Cap überrannt. Die legendäre 59Fifty Serie besitzt keinen Clipverschluss und muss somit in passender Größe gekauft werden.
Aktuelle Trends und Trageweise
Verhöhnt waren lange sogenannte Snap-Back Basecap Accessoires. Snapback beschreibt den Verschluss welcher auf der eigenen Kopfgröße angewendet werden kann. Diese wurden hauptsächlich von Personen getragen für welche die Snapback ein reiner Nutzgegenstand war. Der Trend war die geschlossene Kappe mit geradem Schirm. Der Trend des geschlossenen Schirms hat sich gehalten, doch die Snapback erhält wieder Einzug in die Modelandschaft. Bekannte Hersteller der Snapbacks sind u.a. New Era und Mitchell & Ness welche sich auf die Herstellung von Snapback mit Retromotiven spezialisiert haben.



